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    12.03 Brotfabrik 19:00

    Brotfabrik Festival: Andy Emler MegaOctet + Emile Parisien Quartet + Vortrag von Dr. Kai Stefan Lothwesen über europäischen Jazz und die französische Szene

    Emile_Parisien_web.jpg

    19.00 Vortrag von Dr. Kai Stefan Lothwesen (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt) über europäischen Jazz und die französische Szene

    Emile Parisien Quartet Frankreich Fr 12.3., 20 Uhr

    Ein hohes Niveau an Kreativität, Originalität und Reife bescheinigt das Jazz Magazin dem Emile Parisien Quartet mit Emile Parisien (Saxophon), Julien Touéry (Piano), Ivan Gélugne (Kontrabass) und Sylvain Darrifourcq (Schlagzeug). Der Jazzman ließ sich sogar dazu hinreißen zu schreiben: „Diabolisch! Emile Parisien und seine Band akzeptieren keine Schranken und schaffen ein einzigartiges Universum, das den Hörer packt und nicht mehr loslässt.“ Die Kollegen vom Deutschlandfunk formulieren das konkreter und differenzierter: „Hier gehen tänzerische Luftigkeit und bedeutungsvoller Tiefgang Hand in Hand, hier bezieht man sich auf erklärte Vorbilder wie Wayne Shorter und John Coltrane, aber auch auf Debussy, Ravel und Strawinsky – und entfaltet einen breiten Stimmungsfächer von melodiöser Sanftheit bis hin zu brachialer Eruptivität.“ Selbst Arnold Schönberg wird zitiert was verdeutlich, wie weit der musikalisch Horizont der jungen Franzosen reicht und warum sie als eine der aufregendsten Nachwuchsformationen Europas gelten.

    www.emileparisienquartet.com

    Andy Emler MegaOctet Frankreich Fr 12.3., 22 Uhr

    Was – werden Sie fragen – ist ein MegaOctet? Gute Frage, nächste Frage. Angekündigt sind zumindest neun Musiker, acht, die den Pianisten Andy Emler begleiten und dabei eine ganze Armada an Blasinstrumenten mit auf die Bühne bringen, Waldhorn inklusive. Seit 20 Jahren gibt es das MegaOctet, eines der erstaunlichsten Phänomene der Szene, das gerne als die Formel Eins des französischen Jazz bezeichnet wird. „Eine druckvolle, nicht selten humorvolle Melange aus Jazz, Rock, E- und Weltmusik. Diese Mini-Bigband gleicht mit Musikern wie Laurent Dehors, Eric Echampard, Philippe Sellam und François Verly einem who is who und somit einer Bestandsaufnahme des aktuellen französischen Jazz“, urteilte Deutschlandradio Kultur über das, was der Bandleader selber „ Living European music of the early 21stcentury" nennt. Zwischen Avantgarde und anspruchvoller Unterhaltung lassen sich so einige Nischen finden. Andy Emler und sein MegaOctet füllen sie auf wundersame wie wunderbare Weise.

    www.andyemler.com

    Das Konzert wird unterstützt von Institut français d’histoire en Allemagne (IFHA)

    18 € vvk 22 € ak

    www.emileparisienquartet.com

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